Sonntag, 6. Juli 2008

Stauterror A40

A40: Sechstreifiger Ausbau in Bochum-Wattenscheid

Der Ruhrschnellweg

Die A40 von Duisburg bis Dortmund-West und die B1 im Dortmunder Stadtgebiet bilden im Zusammenhang den "Ruhrschnellweg", eine Schnellstraße mit einem der höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland: 100.000 KFZ nutzen die Autobahn heute täglich; im Jahre 2015 werden es rund 120.000 KFZ sein. Die hohe Verkehrsbelastung und dicht aufeinander folgende Anschlussstellen führen in Stoßzeiten regelmäßig zu Verkehrsstaus.

Die "Bochumer Lösung"

Zur so genannten Bochumer Lösung gehören drei Maßnahmen:

  • 6-streifiger Ausbau der A40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen
  • Umbau der Anschlussstelle Stahlhausen zum "Westkreuz" mit dem direkten Anschluss an den Bochumer Außenring (Donezk-Ring)
  • Neubau der Querspange A44 als Verbindung zwischen dem Bochumer Außenring (Nordhausen-Ring) und dem Autobahnkreuz Bochum/Witten (A43/A44)

Der Verkehr zwischen dem westlichen Ruhrgebiet und den südlichen Regionen an der A43 und A45 nutzt vom Westkreuz aus die Südumgehung über den Bochumer Außenring und über die Querspange A44. Gleichzeitig wird die A40 im zentralen Bereich zwischen Stahlhausen und dem Autobahnkreuz Bochum entlastet. Zusätzlich wird der Lärmschutz für die Anwohner verbessert. Ein flüssiger Verkehr soll auch die Schadstoffbelastung verringern.

Neubau der Fußgängerbrücke "Hohenstein"

Erstes sichtbares Zeichen für den Baubeginn der Bochumer Lösung ist der Neubau der Fußgängerbrücke "Hohenstein". Die Brücke bietet Fußgängern und Radfahrern eine sichere Verbindung, um von dem Siedlungsbereich Leithe über die A40 in den südlich gelegenen Gewerbebereich zu kommen. Die "neuen" langen Rampen der Brücke sind das prägende Gestaltungselement. Sie helfen, Höhenunterschiede zu überwinden, und werden behindertengerecht gebaut.

  • Baubeginn: Mai 2007
  • Fertigstellung: Dezember 2007
  • Baukosten: ca. 1,16 Millionen Euro

Der Bauablauf auf der A40

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr gestaltet die bauliche Abwicklung so, dass Eingriffe in den Verkehr und die Belastungen für die Anwohner möglichst gering bleiben. In allen Bauphasen stehen den Autofahrern in beide Fahrtrichtungen je zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.

Als Vorlaufmaßnahme wird die Nordfahrbahn der A40 in Wattenscheid zwischen Juli und September 2007 saniert und soweit verbreitert, dass sie im nächsten Jahr den Verkehr aus beiden Richtungen aufnehmen kann.

Im Frühjahr 2008 beginnt schließlich der eigentliche Ausbau der A40 mit den Arbeiten auf der Südfahrbahn. Die Baustellenbereiche sollen möglichst kurze Strecken umfassen und werden deswegen nacheinander von West nach Ost in drei Bauabschnitten abgewickelt, wobei die ersten beiden Abschnitte in Wattenscheid von 2008 bis 2010 dauern werden. Im dritten Abschnitt im Bereich Stahlhausen sollen mehrere Bauwerke zwischen 2008 und 2010 vorgezogen werden. Der Fahrbahnausbau und der Umbau zum Autobahnkreuz soll bis 2012 abgeschlossen sein.

23. Internationalen Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (11. -13. Juli)

Die Planungen für den laufen bereits auf Hochtouren. Schon jetzt steht fest: Die Veranstaltung wird sich als Höhepunkt der zehn Rennen umfassenden Truck-Europameisterschaft noch einmal selbst toppen. Und dies auf und abseits der Strecke.

Immer wenn es Sommer wird in der Eifel, dann frohlocken auch die Fans des Truck-Rennsports und der Country-Musik. Motorsport, Show und Musik zum Anfassen – wo gibt es das sonst schon? Bei den Rennen der pfeilschnellen Trucks geht es in diesem Jahr auf der verkürzten Grand-Prix-Strecke auf dem Ring wieder um begehrte Europameisterschafts-Punkte. Mit dem Rennen am Nürburgring ist hier Halbzeit, eine Entscheidung im Titelrennen wird noch nicht gefallen sein.

Spannung ist deshalb angesagt auch weil der ADAC Truck-Grand-Prix für alle Stars der Szene der Saisonhöhepunkt ist. Denn die Eifel verspricht stets zweierlei: Ein volles Haus und eine einmalige Atmosphäre. Titelfavoriten werden ebenso bejubelt wie Lokalmatadoren oder Underdogs. Für die Zuschauer lassen sich die Rennen nun auch in der Kategorie Gold noch besser verfolgen. Wegen des Baus der Erlebnisregion Nürburgring wurden die Tribünen T3 und T3a an der Start- und Zielgeraden abgerissen. An exponierter Stelle entsteht nun die Tribüne T11. Sie ist mehr als ein Ersatz. Von hier aus sieht man die Fahrzeuge nicht nur in der kompletten Mercedes-Arena, sondern auch noch einmal, wenn sie mit Höchstgeschwindigkeit durch den Hatzenbachbogen rasen. Eine Tribüne, die wirklich Gold wert ist und deshalb auch dieser Kartenkategorie zugeschlagen wird. Die Veranstalter sind sich sicher, dass dies mit dazu beitragen wird, den überaus positiven Trend des Kartenvorverkaufs weiter voran zu treiben.

Außer den Rennen zur EM der Race Trucks stehen noch die Läufe um den Mittelrhein-Cup an. Hier sind besonders die englischen Fahrer stark vertreten. Und wie bei den Race Trucks wird auch hier um jeden Zentimeter Asphalt gekämpft. Zudem wird in einer eigenen Wochenend-Wertung zum dritten Mal der „ADAC Truck Master Germany“ ermittelt. Wie mitgenommen die Boliden nach einem Rennen schon mal aussehen können, davon können sich die Zuschauer im Fahrerlager ein Bild machen. Der Zugang ist frei, hautnah können die Fans miterleben, wie an den Lkw geschraubt und gewerkelt wird. Ein tolles Erlebnis. Das gilt auch für die Stunt-Shows in den Rennpausen am Samstag und Sonntag. Gerade hier will der veranstaltende ADAC Mittelrhein noch etwas drauflegen. Groß und spektakulär soll die Stuntshow in diesem Jahr sein. Und was ist, wenn den lieben Kleinen doch mehr nach spielen ist? Kein Problem, im Kinderland können Eltern ihre Kinder zu bestimmten Zeiten fachkundigen und nicht minder freundlichen Betreuern überlassen.

Bestens aufgehoben sind die Motorsport-Fans, wenn es um das sportliche Rahmenprogramm geht. 1986 ins Leben gerufen, geht die Spezial-Tourenwagen-Trophy unter dem Namen STT H&R Cup in ihre 23. Saison und zählt damit zu den ältesten in Deutschland existierenden Rennserien. In zehn Klassen für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge tummeln sich spektakuläre Rennfahrzeuge, vom 200-PS-Golf bis zum 800 PS starken Porsche.
Die stärksten Fahrzeuge treten in der großen STT-Klasse über 5000 ccm an. PS starke Porsche treffen hier auf amerikanische V8 Monster. Durch die neue Klasseneinteilung starten GT-Fahrzeuge und Tourenwagen nicht mehr getrennt. Somit wird es zu hochinteressanten Kämpfe um den Klassensieg kommen und für den Rennbesucher die Übersichtlichkeit erhöht.

Stars ganz anderer Couleur geben im besten Wortsinne den Ton an, wenn der Abend dämmert und es die Fans hinunter in die Müllenbachschleife zieht. Dann ist Country-Time. Musik im Western-Ambiente ist Jahr für Jahr ein sehens- und hörenswertes Highlight der Veranstaltung am Nürburgring. Am Nürburgring tummeln sich Alt und Jung. Allen Generationen und Geschmäckern wird das Musikprogramm gerecht. Am Freitag spielen bei der „Classic Country Night“ Legenden wie Dagmar Lay D., Michael Lonstar und Tom Astor auf, am Samstag wird die „Rockin Country Night“ mit Miss Behavin, Suzie Candell, The Twang und The BossHoss rockiger. Nicht zu vergessen das grandiose Feuerwerk, das den Nachthimmel der Eifel in allen erdenklichen Farben erstrahlen lässt.
Mehr und mehr gewinnt der Internationale ADAC-Truck-Grand-Prix aber auch bei der Industrie an Attraktivität. Lkw-Hersteller und Zubehör-Firmen schlagen während der Tage auf dem Ring im Industriepark ihre Zelte auf und präsentieren sowohl dem Fachpublikum als auch der breiten Masse ihre Produktpalette.

Dienstag, 23. Januar 2007

Lenk- und Ruhezeiten 2007

Die EU hat sich im Dezember 2005 auf neue Lenk- und Ruhezeiten geeinigt. Diese werden am 11. 04. 2007 in Kraft treten. Was sich für euch ändern wird, habe ich hier zusammengestellt. Das neue Gesetz sieht für Berufskraftfahrer kürzere Arbeitszeiten vor:

Die wöchentliche Lenkzeit beträgt maximal 56 Stunden (bisherige Höchstgrenze: 74 Stunden)
Die neuen Tageslenkzeiten erlauben neun Stunden täglich und zweimal wöchentlich zehn Stunden hinter dem Steuer
Nach spätestens 4,5 Stunden Lenkzeit muss eine Pause von mindestens 45 Minuten eingelegt werden.
Von den täglich elf Stunden Ruhezeiten müssen neun statt bisher acht Stunden am Stück abgefeiert werden
Die Gesamtlenkzeit innerhalb von zwei aufeinander folgenden Wochen darf maximal 90 Stunden betragen
Jeder Fahrer muss innerhalb zwei Wochen mindestens 45 Stunden am Stück pausieren !