A40: Sechstreifiger Ausbau in Bochum-Wattenscheid Der Ruhrschnellweg Die A40 von Duisburg bis Dortmund-West und die B1 im Dortmunder Stadtgebiet bilden im Zusammenhang den "Ruhrschnellweg", eine Schnellstraße mit einem der höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland: 100.000 KFZ nutzen die Autobahn heute täglich; im Jahre 2015 werden es rund 120.000 KFZ sein. Die hohe Verkehrsbelastung und dicht aufeinander folgende Anschlussstellen führen in Stoßzeiten regelmäßig zu Verkehrsstaus. Die "Bochumer Lösung" Zur so genannten Bochumer Lösung gehören drei Maßnahmen: - 6-streifiger Ausbau der A40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen
- Umbau der Anschlussstelle Stahlhausen zum "Westkreuz" mit dem direkten Anschluss an den Bochumer Außenring (Donezk-Ring)
- Neubau der Querspange A44 als Verbindung zwischen dem Bochumer Außenring (Nordhausen-Ring) und dem Autobahnkreuz Bochum/Witten (A43/A44)
Der Verkehr zwischen dem westlichen Ruhrgebiet und den südlichen Regionen an der A43 und A45 nutzt vom Westkreuz aus die Südumgehung über den Bochumer Außenring und über die Querspange A44. Gleichzeitig wird die A40 im zentralen Bereich zwischen Stahlhausen und dem Autobahnkreuz Bochum entlastet. Zusätzlich wird der Lärmschutz für die Anwohner verbessert. Ein flüssiger Verkehr soll auch die Schadstoffbelastung verringern.
Neubau der Fußgängerbrücke "Hohenstein" Erstes sichtbares Zeichen für den Baubeginn der Bochumer Lösung ist der Neubau der Fußgängerbrücke "Hohenstein". Die Brücke bietet Fußgängern und Radfahrern eine sichere Verbindung, um von dem Siedlungsbereich Leithe über die A40 in den südlich gelegenen Gewerbebereich zu kommen. Die "neuen" langen Rampen der Brücke sind das prägende Gestaltungselement. Sie helfen, Höhenunterschiede zu überwinden, und werden behindertengerecht gebaut. - Baubeginn: Mai 2007
- Fertigstellung: Dezember 2007
- Baukosten: ca. 1,16 Millionen Euro
Der Bauablauf auf der A40 Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr gestaltet die bauliche Abwicklung so, dass Eingriffe in den Verkehr und die Belastungen für die Anwohner möglichst gering bleiben. In allen Bauphasen stehen den Autofahrern in beide Fahrtrichtungen je zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung. Als Vorlaufmaßnahme wird die Nordfahrbahn der A40 in Wattenscheid zwischen Juli und September 2007 saniert und soweit verbreitert, dass sie im nächsten Jahr den Verkehr aus beiden Richtungen aufnehmen kann. Im Frühjahr 2008 beginnt schließlich der eigentliche Ausbau der A40 mit den Arbeiten auf der Südfahrbahn. Die Baustellenbereiche sollen möglichst kurze Strecken umfassen und werden deswegen nacheinander von West nach Ost in drei Bauabschnitten abgewickelt, wobei die ersten beiden Abschnitte in Wattenscheid von 2008 bis 2010 dauern werden. Im dritten Abschnitt im Bereich Stahlhausen sollen mehrere Bauwerke zwischen 2008 und 2010 vorgezogen werden. Der Fahrbahnausbau und der Umbau zum Autobahnkreuz soll bis 2012 abgeschlossen sein. |
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